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Projekte. Juli bis September 2026, zweimal live im August, einmal im September

Referenzen: drei Website-Projekte aus dem dritten Quartal 2026

Kurze Antwort für Eilige und Maschinen

Im dritten Quartal 2026 habe ich mit clickpuls drei Website-Projekte bis zum Launch geführt: im August den zweisprachigen Relaunch eines Herstellers mit Konfigurator und den Neubau einer Skiverleih-Website in drei Sprachen, beide mit Konzept und Design von mir, im September einen Domainumzug mit 481 von 481 weitergeleiteten Adressen. Die Namen bleiben anonym, die Zahlen sind gemessen.

Im dritten Quartal 2026 sind drei Websites live gegangen, die ich geleitet habe: zwei im August, eine im September, zwei davon auch mit Konzept und Design aus meiner Hand. Drei Launches innerhalb von acht Wochen, und bei jedem gab es einen Moment, an dem etwas kippte. Bei jedem gab es außerdem einen Satz, den ich dem Kunden sagen musste, obwohl er unbequem war. Beides steht unten, in der Reihenfolge der Launches.

Die Namen bleiben bei mir, die Zahlen nicht. Die Crew dahinter stelle ich unter Netzwerk vor.

Die drei Projekte im Vergleich
Projekt Live Anlass Tempo Eine Zahl Meine Rolle
Hersteller von Wohnkabinen August 2026 Relaunch, zweisprachig, mit Konfigurator rund 9,5 Wochen vom Strategiepaket bis zum Go-live 60 von 70 Commits von mir Strategie, Konzept, Design, Texte, Build
Skiverleih August 2026 Neubau in drei Sprachen nach einem Kurswechsel live rund 8 Tage nach Start des Neubaus rund 33 MB auf 0,68 MB Seitengewicht Projektleitung, Informationsarchitektur, Prototyp, Designsystem, Neubau
Industrie-Distributor September 2026 Umzug auf eine internationale Domain Komplettmigration am Go-live-Tag 481 von 481 alten Adressen weitergeleitet strategische und technische Projektleitung, gemeinsam mit Enrico Jacono

Hersteller von Wohnkabinen: Premium, aber diesmal belegt

Live im August 2026. Relaunch in zwei Sprachen, mit Konfigurator.

Ausgangslage

Ein Hersteller ultraleichter Wohnkabinen mit über 30 Jahren Erfahrung. Generische Texte, kaum Zahlen, kein Weg zur Anfrage. Im Prospekt stand bei der Batterie 300 Milliampere statt 300 Amperestunden. Damit kommt man nicht weit.

Der unbequeme Satz

Im ersten Strategiepapier, noch vor jedem Angebot, stand sinngemäß: Euer Produkt ist Premium, euer Auftritt behauptet das nur. Das liest niemand gern, der seit über 30 Jahren baut. Belegt habe ich es mit dem, was fehlte, und mit einem Plan, wie jede Behauptung auf der neuen Seite einen Beweis bekommt.

Wendepunkt

Ich bin in Vorleistung gegangen: vier Strategiedokumente und ein neuer Prospekt in sieben bis acht Versionen, bevor es ein Angebot gab. Neun Wochen später stand ein Satz aus meinem Strategiepapier in der Stimme des Kunden auf dessen Website. Eine Woche vor dem Launch änderte sich dann die ganze Modellpalette, und der Termin stand fest. Umgebaut war es am Tag davor, an einem Tag, weil die Inhalte in einer eigenen Schicht lagen.

Ergebnis

Die neue Website ist zweisprachig, hat einen Konfigurator, und die Markensuche steht auf Platz 1. Alle Farbpaare der Palette habe ich auf Kontrast nach WCAG AA geprüft. 17 Tage nach dem Launch habe ich meine eigene Arbeit auditiert und daraus 25 Tickets geschrieben. Steigerungsraten habe ich keine versprochen, weil ich sie nicht kontrolliere. Mein Kernsatz aus dem Bericht: Die Technik ist fertig, ab jetzt entscheidet der Inhalt.

rund 9,5 Wochen
vom Strategiepaket bis zum Go-live
60 von 70
Commits im Projekt von mir, 36 davon am Launch-Tag
19 Commits
für den Umbau der Modellpalette an einem Tag
90 Gerätekombinationen
getestet, 0 Pixel seitlicher Überlauf

Meine Rolle und die Crew

Strategie, Konzept, Design, Texte und Build: ich. Im Impressum der Live-Seite stehen Konzept, Design und Entwicklung bei digital bohemian und clickpuls. Infrastruktur, Deployment-Pipeline und automatische Skalierung: Martin Ogris aus dem Team von clickpuls (externer Link).

Was ich daraus mitnehme: Bei ausgelasteter Fertigung ist Reichweite kein Ziel, sondern ein Problem. Wie ich einen Relaunch leite, steht auf einer eigenen Seite.

Eine Woche vor dem Launch haben wir die Modellpalette geändert. Ich hab mit einer Verschiebung gerechnet. Am Tag vor dem Launch war alles umgebaut.

Geschäftsführung, Hersteller ultraleichter Wohnkabinen

Skiverleih: die Preisliste, die niemand verstand

Live im August 2026. Neubau in drei Sprachen, nach einem Kurswechsel.

Ausgangslage

Ein Skiverleih mit mehreren Filialen. Die alte Website wog rund 33 MB, die Frühbucherpreise standen grau hinterlegt da, wo sie niemand sah.

Der unbequeme Satz

„Ihr werdet gesehen. Was fehlt, ist der Klick.“ Die Seite tauchte in der Suche oft auf und wurde selten angeklickt. Das Problem war also nicht, gefunden zu werden. Meine Antwort darauf war eine Preisliste, die man versteht: ein Preisrechner mit Gruppen-Schalter statt drei Tabellen.

Wendepunkt

Nach Preview und Freigabe wollte die Leitung eine neue, emotionalere Richtung. Das war am selben Donnerstag, an dem ich beim Hersteller die Modellpalette umgebaut habe. Die Richtung gibt der Kunde vor, meine Aufgabe war, dass dabei weder Inhalte noch Preise noch Weiterleitungen verloren gehen. Ich habe den Wunsch in 4 Tagen in ein Designsystem übersetzt und danach einen Neubau ohne CMS gestartet. Parallel lagen zwei SEO-Gutachten auf dem Tisch, ein externes und meines. Ich habe beide gegen die Rohdaten geprüft und dem Kunden gesagt, dass das externe auf einer ungeprüften Annahme stand: dass die Adressen gleich bleiben. Meine eigenen Fehler stehen im selben Dokument.

Ergebnis

Die Seite ging rund 8 Tage nach Start des Neubaus live, in drei Sprachen, ohne SEO, Preise oder Tracking zu verlieren: 77 bestehende Adressen habe ich einzeln zugeordnet, mit rund 87 Weiterleitungsregeln. WCAG 2.2 AA war Vorgabe für die ganze Seite, mit 17 Pixel Basisschrift, sichtbarem Fokus und Sprunglinks, und die Bewegung respektiert die Systemeinstellung „weniger Bewegung“. Wie ich Barrierefreiheit von Anfang an einplane, steht auf einer eigenen Seite. Danach kamen Folgeaufträge für SEO und Ads.

rund 33 MB auf 0,68 MB
Seitengewicht, gemessen auf der Staging-Umgebung
4 Tage
vom Kurswechsel bis zum neuen Designsystem
150 Commits
in 14 Tagen

Meine Rolle und die Crew

Strategie und Projektleitung, Informationsarchitektur, Prototyp, Designsystem und Neubau: ich. Technik und Betrieb im Netzwerk von clickpuls (externer Link).

Was ich daraus mitnehme: Ein Kurswechsel nach der Freigabe wird kein Drama, wenn er zuerst ein System wird und dann ein Bau. Wie ich Varianten entscheide, bevor gebaut wird, steht auf einer eigenen Seite.

Nach der Freigabe haben wir gesagt: zu brav, uns fehlt das Gefühl. Vier Tage später war ein neues Design da. Die drei alten Preistabellen vermisst bei uns keiner.

Leitung, Skiverleih mit mehreren Filialen

Industrie-Distributor: sechs Länderverzeichnisse gewünscht, keines gebaut

Live im September 2026. Umzug auf eine internationale Domain.

Ausgangslage

Ein eigentümergeführter Industrie-Distributor mit Standorten in mehreren Ländern zieht auf eine internationale Domain um. Auf der alten Seite: rund 600 fest verdrahtete interne Links, Englisch über einen Parameter in der Adresse, Hunderte doppelte Such-Adressen. Der Wunsch: sechs Länderverzeichnisse.

Der unbequeme Satz

Die Antwort in der ersten Fassung meiner Analyse lautete zwei, in der zweiten keines, mit drei nummerierten Gründen. Der erste: Es gibt nur eine deutsche Fassung der Inhalte, Länderverzeichnisse wären wortgleiche Kopien, die bei Google gegeneinander antreten. Mein Leitsatz dazu: Jede vermeidbare Adressänderung ist ein vermeidbares Risiko. Den Schönheitsfehler meiner eigenen Empfehlung habe ich dazugeschrieben: „Das ist kosmetisch, die Adressen funktionieren.“

Wendepunkt

Domain- und Technikwechsel habe ich in zwei Stufen getrennt, damit sich Ranking-Schwankungen einer Ursache zuordnen lassen. Am Go-live-Tag versagte die Ein-Klick-Funktion des Hosters, und ich fand einen DNS-Fehler, der die neue Domain seit 19 Tagen unerreichbar gemacht hatte. Das fällt am Go-live-Tag auf, wenn man nachschaut.

Ergebnis

Komplettmigration in eine neue Installation, am selben Tag. Jede alte Adresse kommt an. Seit dem Go-live läuft ein Monitoring über 12 Wochen, die Wirkungszahlen folgen ab Ende Dezember 2026. Dass der Go-live mehr Aufwand brauchte als geplant, steht mit eigenem Abschnitt und Begründung in meiner Abrechnung.

481 von 481
alten Adressen mit genau einer Weiterleitung
319 von 319
Endzielen mit Status 200, dazu 168 von 168 festen Zielen
1.075 auf 188
fehlerhafte Sprach-Links in der Datenbank, im Frontend auf 0

Meine Rolle und die Crew

Strategische und technische Projektleitung: ich, gemeinsam mit Enrico Jacono aus dem Kernteam von clickpuls. Gestaltet habe ich hier nichts. In dieser Stufe ging es um Adressen, nicht um Aussehen.

Was ich daraus mitnehme: Ein Go-live-Tag darf kippen, wenn Rückfallebene und Runbook bereitliegen. Was ich tue, wenn ein ganzes Projekt kippt, steht auf einer eigenen Seite.

Mathias Ziehengraser mit Brille steht ruhig vor einer grauen Wellblechwand, die Arme hängen locker.
Ich bleibe, bis jede alte Adresse ankommt.

Wir wollten sechs Länderverzeichnisse, gebaut wurde keines. Er hat uns drei Gründe hingeschrieben, gegen die ich nichts sagen konnte. Gefallen hat mir das nicht.

Geschäftsführung, Industrie-Distributor

Was sich durch alle drei zieht

  • Erst messen, dann reden. Vor den großen Entscheidungen lag eine eigene Messung der alten Seite auf dem Tisch.
  • Unbequemes zuerst. In jedem Projekt gab es einen Satz, der nicht angenehm war. Gesagt habe ich ihn trotzdem, mit der Lösung im selben Absatz.
  • Weiterleitungen aus echten Daten. Jede alte Adresse bekommt ein eigenes Ziel.
  • Rollen schriftlich. Wer was macht, stand vor dem Start fest.
  • Ehrliche Rechnung mit mir selbst. Eigene Fehler, offene Tickets und Mehraufwand stehen im Bericht und nicht in einer Fußnote.

Wie das als Plan aussieht, steht im Ratgeber zum Relaunch-Projektplan.

Was auf dieser Seite fehlt und warum

  • Kundennamen. Die nenne ich nur mit schriftlicher Freigabe, und mehrere Projekte laufen unter Verschwiegenheit.
  • Wirkungszahlen nach dem Launch. Klicks, Anfragen und Buchungen veröffentliche ich, sobald sie gemessen sind. Bis dahin gilt: Monitoring läuft, die ersten Zahlen kommen ab Ende Dezember 2026.
  • Namen bei den Kundenstimmen. Die Stimmen stehen mit Rolle und Branche, damit niemand über sie auf das Projekt schließen kann.
  • Logos von clickpuls-Projekten. Das sind keine Referenzen von mir, solange ich dort keine belegte Rolle hatte. Mehr dazu unter Netzwerk.

Über dein Projekt reden

Häufige Fragen

Warum nur drei Projekte?

Weil hier nur steht, was ich geleitet habe und was live ist. Andere Projekte aus 2026 laufen noch oder stehen unter Verschwiegenheit. Drei belegte Projekte sind mir lieber als eine Wand voller Logos, die nichts beweist.

Warum nennst du keine Kundennamen?

Weil ich Namen nur mit schriftlicher Freigabe nenne und mehrere Projekte unter Verschwiegenheit laufen. Die Zahlen sind trotzdem echt und gemessen. Im Erstgespräch erzähle ich dir mehr, soweit die Vereinbarungen es zulassen.

Gibt es Zahlen dazu, was die Projekte gebracht haben?

Noch nicht. Wirkungszahlen wie Klicks, Anfragen oder Buchungen veröffentliche ich erst, wenn sie gemessen sind. Beim Domainumzug läuft das Monitoring 12 Wochen ab dem Go-live.

Hast du diese Projekte allein umgesetzt?

Nein. Ich habe sie geleitet, bei zwei davon Konzept und Design verantwortet und große Teile selbst gebaut. Technik und Betrieb kamen aus dem Netzwerk von clickpuls, den Domainumzug habe ich gemeinsam mit Enrico Jacono geleitet. Wer was gemacht hat, steht in jeder Rollenzeile.

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