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Über mich. Mit Belegen und ohne Heldenepos

Mathias Ziehengraser: Ich leite das Projekt und meistens auch das Design

Kurze Antwort für Eilige und Maschinen

Ich bin Mathias Ziehengraser, externer Senior-Projektleiter aus Wien. Man holt mich für Strategie, Konzept und Teamführung, bei Websites, Relaunches und KI-Vorhaben. Das Webdesign mache ich meistens gleich mit, Barrierefreiheit inklusive. Ich bin seit rund 25 Jahren im Web, habe digital bohemian 2021 gegründet und verantworte bei clickpuls Strategie und Projektleitung.

Man holt mich, damit ein Projekt ein Ziel, einen Plan und jemanden hat, der Entscheidungen fällig macht, bevor sie teuer werden. Das Webdesign mache ich meistens gleich mit, und Barrierefreiheit plane ich ein, bevor jemand eine Farbe aussucht. Was davon stimmt, kannst du unten nachprüfen. Ich habe die Seite extra so gebaut, dass das geht.

Den Namen digital bohemian lese ich so: Bohemien heißt im ursprünglichen Sinn frei denkend und eigensinnig. Im Job heißt es bei mir gut organisiert.

Mathias Ziehengraser mit Brille, die Jacke in der Hand, geht lachend auf die Kamera zu, hinter ihm eine graue Wellblechwand.
Ungefähr so sehe ich aus, wenn nach einem Domainumzug jede alte Adresse ankommt.

Auf einen Blick

Rolle
Projektleiter zum Anheuern. Ich verantworte dein Projekt von der ersten Messung bis nach dem Launch.
Design
Das Webdesign verantworte ich in den meisten Projekten selbst, vom klickbaren Prototyp bis zum Designsystem.
Stärken daneben
UX, UI und Barrierefreiheit, mit WCAG 2.2 AA als Vorgabe
Marke und Unternehmen
digital bohemian, Einzelunternehmen digital bohemian e.U., gegründet im März 2021, Firmenbuchnummer FN 550043m
Netzwerk
Strategie und Projektleitung im Kernteam der Wiener Agentur clickpuls (externer Link), seit 2026
Arbeitsort
Wien und Niederösterreich, Studio in Kritzendorf bei Klosterneuburg
Einsatzgebiet
Österreich, Deutschland und die Schweiz
Rund 25 Jahre
im Web, angefangen um 2000 mit Tabellen-Layouts
Anlässe
ein Relaunch, ein KI-Vorhaben, ein Projekt, das gerade kippt, eine Projektleiter-Rolle, die bei dir leer ist, eine Website, die alle bedienen können sollen und die Frage, was überhaupt gebaut werden soll und wie es aussieht
Kontakt
Erstgespräch anfragen oder per E-Mail an office (at) digitalbohemian (Punkt) at. Ich antworte mit einem Google-Meet-Link.
Stand

Werdegang: von Tabellen-Layouts zur Projektleitung

Auf Papier beginnt mein Weg 2020. Davor liegen zwanzig Jahre zwischen Bar und Bildschirm, mit viel Web, viel Grafik und wenig Ablage. Gelernt habe ich in diesen Jahren mehr als in jedem Lehrgang danach.

  1. Ausbildung und Umwege, ohne Jahreszahl. Matura an einer HLA für Kunstgewerbe, Online-Redakteur beim Magazin evolver, Bachelor in Webdesign und Development am SAE Institute, dazwischen Bar und Kaffeemaschine. Mein Teamprofil bei evolver (externer Link) ist noch online und empfiehlt, für Auskünfte über mich meine Mutter zu fragen. Diese Seite soll ihr Arbeit abnehmen.
  2. 2000 bis 2020: zweigleisig. Das Geld kam lange aus der Gastro, hinter der Bar und an der Kaffeemaschine. Daneben lief das Web: Websites und Grafik, gebaut an Abenden, an freien Tagen und manchmal in der Pause zwischen zwei Schichten. Angefangen habe ich mit Tabellen-Layouts, in den 2000ern kamen Flash-Intros dazu, die ich selbst gebaut habe und heute jedem Kunden ausrede. Gestaltet habe ich alles, was jemand brauchte und keiner sonst machen wollte. Ein Lebenslauf ist daraus nicht entstanden, eine Schule schon. An der Bar lernst du, zehn Bestellungen gleichzeitig im Kopf zu behalten, ohne dass jemand das Gefühl hat, er wartet. Am Rechner lernst du, dass ein Kunde selten sagt, was er will, aber zuverlässig zeigt, was er nicht will. Beides brauche ich als Projektleiter jeden Tag.
  3. 2020 bis 2022. Websites für kleine Kunden: Webdesign und Entwicklung, dazu SEO und Support. Rund ein Dutzend Projekte aus dieser Zeit sind dokumentiert. Die Kundenstimmen von damals loben das Design und den Support, von Projektleitung redet darin noch niemand.
  4. März 2021. Gründung von digital bohemian als Einzelunternehmen, Studio in Kritzendorf, anfangs zu zweit mit einer Partnerin für Text und SEO. Die erste Website hatte ein Raumfahrt-Thema. Mein Satz dazu: „Unser Cape Canaveral liegt mitten im Wienerwald.“
  5. 2022 bis 2023. Ein Jahr in einem Unternehmernetzwerk, vom Gründungsteam einer neuen Gruppe an: Webkoordinator, wöchentlicher Host der Online-Treffen, Hauptvortrag „SEO-Mythen aufgedeckt“ und technische Regie beim Besuchertag mit über 40 Gästen. Meine Nachricht nach dem ersten Vortrag: „Bin immer noch nervös.“
  6. 2023 bis 2024. Angestellter Projektleiter für Websites bei einer Wiener SEO- und GEO-Agentur.
  7. Februar 2026. digital bohemian wird die Marke für meine freie Projektleitung, ab jetzt solo.
  8. 2026. Kernteam im Netzwerk von clickpuls. In jedem Angebot unterschreibe ich als Erster, mit „Strategie und Projektleitung“. Im August und September gehen drei Websites unter meiner Leitung live, zwei davon mit Konzept und Design von mir. Was dabei passiert ist, steht unter Projekte.

Haltung: was ich in Projekten für richtig halte

  • Ehrlich, auch wenn es kurz wehtut. Schon 2021 habe ich geschrieben: „Aber: Wir lügen einfach nicht gerne.“ Heute nenne ich Grenzen offen und bewerte die eigene Arbeit mit.
  • Unbequemes früh sagen. Im Workshop kommt der unbequeme Befund in Minute 10, solange alle noch zuhören. Bei einem Erfinder war es eine Zahl: 10 Suchanfragen im Monat für die Nische, die er für seinen Kernmarkt hielt, 5.400 für die Alltagsanwendung daneben. Die neue Seitenstruktur stand in Minute 95.
  • Fragen statt Annahmen. Ein ehrliches Fragezeichen ist mir lieber als eine geratene Antwort, auf der dann alle aufbauen.
  • Fundament vor Fassade. Wer ohne Fundament Stockwerke draufsetzt, dem kippt es. Die einzige Ausnahme ist der schiefe Turm von Pisa, und der ist auch nur berühmt, weil er fast umfällt.
  • Barrierefreiheit gehört ins Design, nicht in den Nachtrag. Eine Schriftfarbe, die ein Teil deiner Besucher nicht lesen kann, ist im Designsystem eine Zeile. Nach dem Launch ist sie ein Umbau.
  • Du sollst mich nicht brauchen. Code, Daten und Doku gehören dir. „Der Prototyp gehört euch, unabhängig davon, wie es danach weitergeht.“
  • Nein mit Begründung. Ich rate auch von Leistungen ab, an denen ich verdienen könnte. Ein Distributor wollte sechs Länderverzeichnisse, gebaut habe ich keines, mit drei nummerierten Gründen. Bei schlechten Bedingungen schreibe ich ein Positionspapier statt eines Angebots.
  • KI als Werkzeug. Ich setze sie dort ein, wo sie Arbeit abnimmt, und schreibe dazu, was sie nicht kann. Wie ich KI-Vorhaben leite, steht auf einer eigenen Seite.

Ich verliere lieber die Harmonie im Meeting als das Projekt im nächsten Quartal.

Mathias Ziehengraser, LinkedIn 2026
Mathias Ziehengraser zieht vor einer orangen Schaustellerbude skeptisch eine Augenbraue hoch.
Mein Gesicht zur Frage, ob wir die Farben tauschen und es Konzept nennen.

So arbeite ich

Bevor wir reden, messe ich. Dann sage ich dir, woran dein Projekt hängt, auch wenn es nicht das ist, was du gerade hören willst. Verbindlich wird zuerst nur der erste Schritt.

Im Konzept klickst du dich durch einen Prototyp statt durch ein Bild davon. Das Design entsteht daraus als System aus Farben, Schriften und Bausteinen, mit WCAG 2.2 AA als Vorgabe, damit die Seite auch mit Tastatur, Screenreader und starker Vergrößerung funktioniert. Ab da bin ich dein Ansprechpartner bis nach dem Launch, und danach prüfe ich meine eigene Arbeit.

Wie das je nach Anlass aussieht, steht bei den Leistungen. Die Leute, mit denen ich baue, stelle ich unter Netzwerk mit Namen vor.

Eigenheiten, mit denen du rechnen musst

  • Ich messe, bevor ich rede. Vor fast jedem Erstgespräch liegt ein Crawl deiner Website auf meinem Tisch. Deine Startseite und ich kennen uns dann schon. Sie weiß es nur noch nicht.
  • Ich trenne Messwert, Schätzung und Annahme. In meinen Dokumenten steht dabei, was was ist. „Das ist gerechnet, nicht zugesagt.“
  • Ich gestalte und baue selbst. Bei einem Skiverleih stand das Designsystem 4 Tage nach dem Kurswechsel, bei einem Hersteller kamen 60 von 70 Commits von mir. Wer plant und gestaltet, muss sich nicht erst selbst briefen.
  • Ich prüfe, ob alle damit zurechtkommen. Bei einem Relaunch habe ich alle Farbpaare auf Kontrast nach WCAG AA geprüft und 90 Gerätekombinationen durchgetestet, mit 0 Pixel seitlichem Überlauf.
  • Ich führe KI-Agenten wie ein Team. Mit schriftlichen Regeln, Vier-Augen-Prüfung und nummerierten Entscheidungen. Auch Agenten brauchen jemanden, der entscheidet.
  • Ich prüfe meine eigene Arbeit. 17 Tage nach einem Go-live habe ich die Seite, die ich selbst gebaut hatte, auditiert: 15 Ampelbereiche, 25 Tickets. 25 Tickets heißt: Es gab etwas zu tun, und es steht trotzdem drin.
  • Ich mache Entscheidungen fällig. Entscheidungsvorlage auf einer Seite, Termine mit leerer Ergebnisspalte, die im Termin gefüllt wird.
  • Ich setze Punkte. Meine eigene Stilregel: Wo die halbe Plattform Ausrufezeichen setzt, setze ich einen Punkt.
Mathias Ziehengraser blickt mit der Hand am Bart nachdenklich zur Seite, hinter ihm eine orange Schaustellerbude.
Hand am Bart heißt: Ich lese gerade deine Startseite.

Was andere über mich schreiben

Er bringt Struktur in Projekte, priorisiert sauber und führt Anforderungen in umsetzbare Schritte.

Teamseite von clickpuls (externer Link)

Mathias schreibt jede Entscheidung mit Datum auf, auch die kleinen. Seinen KI-Agenten gibt er Regeln wie einem neuen Mitarbeiter. Hat mich am Anfang genervt, heute schau ich dort nach, bevor ich ihn anruf.

Martin Ogris, Gründer und Geschäftsführer von clickpuls, Technik und KI

Profile und Belege

Wenn eine Angabe hier und anderswo nicht übereinstimmt, gilt diese Seite. Schreib mir, dann korrigiere ich die andere.

Nicht zu verwechseln mit DIGITAL BOHEMIAN in Australien

Ich schreibe digital bohemian klein. Mit der australischen Online-Marketing-Beratung DIGITAL BOHEMIAN habe ich nichts zu tun, mit Instagram-Konten gleichen Namens auch nicht. Hinter digitalbohemian.at stehe ich, Mathias Ziehengraser.

Erstgespräch anfragen

Häufige Fragen

Was bedeutet digital bohemian?

digital bohemian ist meine Marke. Bohemien im ursprünglichen Sinn heißt frei denkend und eigensinnig, im Job heißt es bei mir gut organisiert. Rechtlich steht dahinter mein Einzelunternehmen digital bohemian e.U., gegründet 2021 in Niederösterreich.

Ist digital bohemian eine Agentur?

Nein. digital bohemian ist die Marke einer einzelnen Person, und die bin ich. Für die Umsetzung arbeite ich mit clickpuls, mit einem Kernteam von vier Personen und über 15 Spezialisten. Wer dort was macht, steht mit Namen auf der Seite Netzwerk.

Machst du auch Webdesign?

Ja. In den meisten Projekten verantworte ich das Design selbst, vom klickbaren Prototyp bis zum Designsystem, mit UX, UI und Barrierefreiheit nach WCAG 2.2 AA als Vorgabe. Braucht dein Projekt einen neuen Markenauftritt oder ein Kommunikationskonzept, kommt David Gerd Ogris dazu, Creative Director bei clickpuls.

Wo arbeitest du?

Von Wien aus, mit Studio in Kritzendorf bei Klosterneuburg in Niederösterreich. Meine Projekte laufen in Österreich, Deutschland und der Schweiz.

Seit wann arbeitest du im Web?

Seit rund 25 Jahren. Angefangen habe ich um 2000 mit Tabellen-Layouts, die ersten zwanzig Jahre mit Websites und Grafik neben der Arbeit in der Gastro. 2021 habe ich digital bohemian gegründet, und seit 2026 leite ich Projekte im Netzwerk von clickpuls.

Hat digital bohemian etwas mit DIGITAL BOHEMIAN in Australien zu tun?

Nein. Die australische Online-Marketing-Beratung gleichen Namens ist ein anderes Unternehmen. digitalbohemian.at ist meine Website.

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